Bei der Wahl einer Website-Plattform für eine Universität geht es um weit mehr als um Unternehmensmarketing. Von der Bewerbungserfahrung eines Studieninteressierten über das Publikationsprofil eines Wissenschaftlers bis hin zum Bibliothekskatalog und den Fakultätswebsites, von der Integration von SIS und LDAP/CAS bis zur WCAG-Konformität — viele Ebenen müssen auf einer einzigen Infrastruktur verwaltet werden. Hier kommen meist zwei Open-Source-Optionen ins Spiel: Drupal und WordPress.
Dieser Artikel vergleicht die beiden Plattformen nicht aus der Perspektive „was ist besser", sondern anhand der tatsächlichen Bedürfnisse von Universitäten. Wir betrachten die Stärken und Schwächen beider Systeme in den Bereichen Multisite-Verwaltung, Unternehmensintegration, Barrierefreiheit, Kosten und langfristige Nachhaltigkeit — und klären, für welches Universitätsprofil welche Plattform die bessere Antwort ist.
Wie sich eine Universitätswebsite unterscheidet
Die Entscheidungen, die beim Aufbau einer Unternehmenswebsite oder eines Blog-Netzwerks getroffen werden, wirken sich im Universitätsmaßstab anders aus, da Universitätswebsites ein mehrschichtiges Gefüge darstellen:
- Multisite-Architektur: Neben der Hauptwebsite der Universität gibt es Websites für Fakultäten, Institute, Forschungszentren, die Bibliothek, digitale Archive, Bewerbungsportale, Profile von Lehrenden und einzelne Projekte. Eine typische große Universität verwaltet zwischen 50 und mehreren Hundert Websites.
- Verteilte Content-Produktion: Neben dem zentralen IT- und Kommunikationsteam arbeitet jede Fakultät und Einheit mit eigenen Content-Redakteuren. Die Berechtigungsstruktur muss dieses mehrschichtige Modell unterstützen.
- Mehrsprachige Anforderungen: Einrichtungen, die sich an internationale Studierende richten, müssen die Landessprache und Englisch verwalten, zusätzlich zu Sprachen wie Arabisch, Deutsch, Russisch und Französisch. Eine getrennte Sprachverwaltung für URL, Content und Metadaten ist unerlässlich.
- Unternehmensintegrationen: Das CMS muss mit einem Studierendeninformationssystem (SIS), LDAP/CAS, SAML SSO, SAP, CRM und LMS-Plattformen zusammenarbeiten. Profile von Lehrenden werden häufig automatisch aus externen Quellen wie ORCID und Scopus gespeist.
- Barrierefreiheit als Compliance-Anforderung: Für öffentliche Universitäten ist Barrierefreiheit eine gesetzliche Verpflichtung. In den USA macht die endgültige Regelung des Justizministeriums von 2024 zu Titel II der ADA WCAG 2.1 Stufe AA zum verbindlichen Standard für öffentliche Colleges und Universitäten (im April 2026 verlängerte das DOJ die Compliance-Frist um ein Jahr — auf den 26. April 2027 für Einrichtungen, die eine Bevölkerung von 50.000 oder mehr betreuen, und auf den 26. April 2028 für kleinere). In der EU gilt für öffentliche Stellen der Standard EN 301 549 — in Deutschland konkretisiert durch die BITV 2.0 und das BFSG.
- Langlebigkeit: Die Infrastruktur einer Universität wird typischerweise mit einem Zeithorizont von sieben bis zehn Jahren geplant. Es handelt sich nicht um eine jährlich aufgefrischte Design-Agenda, sondern um eine Infrastrukturentscheidung für ein Jahrzehnt.
Wo Drupal im Universitätsszenario stark ist
Drupal war von Anfang an eine Plattform, die für Organisationen mit komplexen Content-Architekturen konzipiert wurde. Diese Architektur überschneidet sich mit den natürlichen Bedürfnissen von Universitäten, und die Verbreitung von Drupal im Hochschulbereich bestätigt dies: Laut der Studie von The Drop Times, basierend auf dem QS World University Rankings, nutzen 80 % der 100 besten Universitäten weltweit Drupal auf mindestens einer ihrer Websites. Diese Zahl lässt sich nicht in einem Satz erklären — drei fundierte Gründe stehen dahinter:
- Multisite auf Core-Ebene: Die Multisite-Architektur von Drupal ist darauf ausgelegt, Dutzende von Subsites aus einer einzigen Codebasis zu verwalten. Fakultätswebsites wirken eigenständig und werden getrennt verwaltet, doch Updates, Sicherheitspatches und Content-Strukturen werden zentral gesteuert.
- Strukturierte Content-Architektur: Jeder Inhalt wird als „Node" gespeichert; über Content-Typen, Felder und Taxonomie werden unterschiedliche Entitäten wie Profile von Lehrenden, Publikationen, Kurse und Veranstaltungen strukturiert modelliert. Die Auszeichnung schema.org Person, Course und ScholarlyArticle lässt sich natürlich auf akademischen Content anwenden. Eine Universität, die Kurse, Lehrende, Fachbereiche und Studiengänge verwaltet, kann all diese Beziehungen explizit modellieren — wodurch Content auf eine Weise wiederverwendbar und abfragbar wird, die ein seitenbasiertes System nicht bietet.
- Granulare Berechtigungen: Hunderte von Content-Redakteuren können mit Hunderten unterschiedlicher Berechtigungsstufen arbeiten. Ein Fakultätsredakteur könnte auf der Website der eigenen Fakultät volle Rechte haben und auf einer anderen keine.
- Unternehmensintegrationen: Es gibt ausgereifte Module für LDAP/CAS, SAML SSO und API-basierte Systemintegrationen. Der Datenaustausch mit einem SIS, akademischen Datenlagern und CRM-Systemen ist Teil eines typischen Projekts.
- Barrierefreiheit von Grund auf: Die WCAG-AA-Konformität ist standardmäßig in der Core-Oberfläche von Drupal enthalten, mit einem integrierten Barrierefreiheitsprüfer für Content-Redakteure. Für Verpflichtungen wie ADA Title II muss kein zusätzliches Plugin gekauft werden.
- Mehrsprachige Unterstützung im Core: Mehr als 110 Sprachen werden auf Core-Ebene unterstützt, mit getrennter Übersetzung für URL, Content, Metadaten und Oberfläche.
Genau diese Stärken machen Drupal auch zu der Plattform, die die Webometrics-Performance einer Universität trägt — dies haben wir ausführlich in unserem Leitfaden zu Drupal SEO behandelt.
Wo WordPress im Hochschulumfeld seine Stärken hat
WordPress im Hochschulumfeld vollständig auszuschließen, wäre kein ehrlicher Ansatz. Seine Position in diesem Sektor hat sich in den letzten Jahren insbesondere durch Verbesserungen von Gutenberg und Full Site Editing gestärkt. WordPress ist in den folgenden Situationen eine starke Wahl für Hochschulen:
Schnelle Einrichtung und niedrige Anfangskosten: Für kleine und mittelgroße Hochschulen, Studierendenvereinigungen und Webseiten einzelner Einrichtungen kann WordPress innerhalb weniger Minuten eingerichtet werden. Sein Plugin-Ökosystem umfasst mehr als 60.000 Erweiterungen; für die meisten Anforderungen gibt es bereits eine fertige Lösung.
- Ein großer Entwicklerpool: WordPress-Entwickler sind zahlreicher und arbeiten im Allgemeinen zu niedrigeren Preisen. Das ist ein praktischer Vorteil für Einrichtungen mit begrenztem Budget oder ohne internes Entwicklungsteam.
- Eine inhaltsredakteursfreundliche Benutzererfahrung: Dank des Gutenberg-Blockeditors und Full Site Editing können auch technisch nicht versierte Nutzer komplexe Seitenlayouts erstellen. Das ist für Hochschulen mit verteilten Content-Teams – Fakultäten, Institutsassistenten und studentischen Mitarbeitenden – von enormer Bedeutung, da ein minimaler Schulungsaufwand einen echten Vorteil darstellt.
- Verwaltung von Bereichsseiten mit Multisite: WordPress Multisite kann Bereichsseiten betreiben, die unter einer gemeinsamen Markenidentität und einem zentral verwalteten Veröffentlichungsprozess laufen. Dies ist nützlich für Studierendenvereinigungen, Veranstaltungs-Microsites und fakultätsinterne Unterseiten.
- Eine entwicklerfreundliche API-Schicht: Die REST API gehört zum Kernsystem, und WPGraphQL wird über ein Community-Plugin bereitgestellt. In einer Headless-Architektur können Inhalte mobile Anwendungen und moderne Frontend-Frameworks versorgen.
Ein praktischer Hinweis: WordPress ist eine sinnvolle Wahl für kleine Hochschulen oder Hochschulen mit geringer Inhaltskomplexität, insbesondere wenn die Hauptwebsite ausschließlich Werbe- und Marketingzwecken dient. Wie William Alexander, ein Webentwickler im Hochschulbereich, der seit über 15 Jahren Universitätswebseiten auf beiden Plattformen entwickelt, sagt, hängt der Erfolg weit stärker von der Qualität der Umsetzung, der Content-Strategie und der kontinuierlichen Wartung ab als davon, welches CMS-Logo sich im Footer befindet.
Drupal vs. WordPress – Ein Vergleich für Hochschulen
Die folgende Tabelle vergleicht die beiden Plattformen anhand von Kriterien, die speziell auf die Anforderungen von Hochschulen zugeschnitten sind. Allgemeine Vergleichskriterien für CMS – wie Benutzerfreundlichkeit oder die Anzahl der Plugins – lassen wir dabei bewusst außer Betracht und konzentrieren uns stattdessen auf die Aspekte, die für Entscheidungsträger an Hochschulen unmittelbar relevant sind.
| Kriterium | Drupal | WordPress |
|---|---|---|
| Multisite-Architektur | Stark, integriert; verwaltet Hunderte von Websites zentral an einem Ort | Multisite verfügbar, aber die Verwaltung wird bei großem Umfang schwieriger |
| Mehrsprachige Unterstützung | Integriert, über 110 Sprachen | Erfordert ein Plugin (WPML, Polylang) |
| SIS- und LDAP/CAS-Integration | Ausgereifte Module auf Enterprise-Niveau | Über Plugins möglich, jedoch in akademischen Szenarien eingeschränkt |
| Benutzerberechtigungen | Granular und rollenbasiert; geeignet für Hunderte von Redakteuren | Grundlegende Rollenstruktur; bei großem Umfang sind zusätzliche Plugins erforderlich |
| Barrierefreiheit (WCAG AA) | Im Kern integriert, mit eingebautem Prüfwerkzeug für Content-Redakteure | Über Plugins erreichbar; im Kern nicht garantiert |
| Architektur akademischer Inhalte | Strukturiert für Fakultätsprofile, Publikationen und Lehrveranstaltungen | Flexibel, der Aufbau einer entsprechenden Struktur erfordert jedoch Anpassungen |
| Entwicklerpool | Kleiner; erfordert eine spezialisierte Agentur | Groß; zu geringeren Kosten verfügbar |
| Sicherheitsarchitektur | Enterprise-Niveau mit zentralem Sicherheitsteam | Plugin-abhängig; erfordert sorgfältige Wartung |
| Typischer Anwendungsfall | Große Hochschulen, mehrsprachige Einrichtungen, forschungsorientierte Universitäten | Kleine Hochschulen sowie Webseiten für Einrichtungen und Veranstaltungen |
Die Tabelle zeigt, dass die Wahl keine Frage der Popularität ist – sie steht vielmehr in direktem Zusammenhang mit der Größe und Komplexität der jeweiligen Hochschule. Viele große Hochschulen setzen daher nicht auf ein Entweder-oder, sondern auf ein hybrides Modell: Die zentrale Hochschulwebsite und die Fakultäten werden über ein Drupal-Multisite-System betrieben, während Studierendeninitiativen und kleinere Kampagnen- oder Veranstaltungswebsites auf WordPress laufen.
Barrierefreiheit (WCAG und ADA) und rechtliche Compliance
Für Universitäten ist Barrierefreiheit keine Präferenz mehr, sondern in den meisten Rechtsordnungen eine gesetzliche Anforderung. Die endgültige Regelung des US-Justizministeriums von 2024 zu Titel II der ADA macht WCAG 2.1 Stufe AA zum verbindlichen Standard für die Websites und mobilen Apps öffentlicher Colleges und Universitäten. Im April 2026 verlängerte das DOJ die Compliance-Frist um ein Jahr: Öffentliche Einrichtungen, die eine Bevölkerung von 50.000 oder mehr betreuen (praktisch nahezu alle öffentlichen Universitäten), haben nun bis zum 26. April 2027 Zeit, kleinere Einrichtungen bis zum 26. April 2028. In der EU gilt für öffentliche Stellen der Standard EN 301 549. Viele Einrichtungen entscheiden sich dafür, auf die höhere Messlatte von WCAG 2.2 AA hinzuarbeiten, um ihre Arbeit zukunftssicher zu gestalten.
Diese Realität wirkt sich unmittelbar auf die CMS-Auswahl aus. Eine WCAG-konforme Website entsteht nicht durch das Hinzufügen eines Plugins, sondern dadurch, dass die Core-Oberfläche, die Content-Typen und die Redaktionserfahrung von Grund auf im Einklang mit dem Standard gestaltet sind. Der Unterschied zwischen beiden Plattformen zeigt sich hier wie folgt:
- Drupal: Die Core-Oberfläche ist standardmäßig darauf ausgelegt, WCAG AA zu entsprechen. Drupal verfügt über einen integrierten Barrierefreiheitsprüfer; Content-Redakteure sehen Probleme in Echtzeit, bevor sie veröffentlichen. Es wird ein websiteweiter Barrierefreiheitsbericht erstellt, und die Anforderung nach Alternativtexten und semantischem HTML ist fest in der Architektur verankert.
- WordPress: Der Core garantiert keine WCAG-Konformität; die Konformität wird durch die Wahl von Plugins und die Theme-Konfiguration hergestellt. Es gibt auf Barrierefreiheit spezialisierte Themes und Plugins (zum Beispiel Accessibility Checker, WP Accessibility), doch dabei handelt es sich um Lösungen von Drittanbietern, deren Wartung in der Verantwortung der Einrichtung liegt.
In der Praxis ist Drupal für eine Universität mit einer ADA-Title-II- oder EN-301-549-Verpflichtung die risikoärmere Wahl, während WordPress ein sorgfältiges Management erfordert. Das bedeutet nicht, dass WordPress ungeeignet ist — es verschiebt lediglich, wo die Verantwortung für die Compliance liegt.
Welche Universität sollte welches CMS wählen?
Die Wahl wird durch das Profil der jeweiligen Universität klarer. Der folgende Rahmen vereinfacht die Entscheidung:
- Wählen Sie Drupal: wenn Sie eine große oder mittelgroße bis große Universität sind; wenn Sie mehr als 20 Subsites verwalten; wenn Sie mehrsprachigen Content benötigen (drei oder mehr Sprachen); wenn Sie sich mit Systemen wie einem SIS, LDAP/CAS, SAP oder CRM integrieren; wenn Sie eine komplexe akademische Content-Architektur wie Profile von Lehrenden, Publikationsverwaltung und ein Forschungsportal haben; oder wenn Sie gesetzlichen Verpflichtungen wie ADA Title II, WCAG 2.2 AA oder EN 301 549 unterliegen. In diesen Fällen ist Drupal die strukturell stärkere Wahl.
- Wählen Sie WordPress: wenn Sie eine kleine Universität sind; wenn Ihre Hauptwebsite größtenteils werblichen Charakter hat; wenn Sie weniger als 10 Subsites haben; wenn Sie nicht mehr als eine Sprache benötigen; wenn Ihr Budget begrenzt ist und Sie kein internes technisches Team haben; oder wenn Sie eine schnelle Neugestaltung anstreben. In diesen Fällen ist WordPress eine praktische und kosteneffiziente Option.
- Wenden Sie ein Hybridmodell an: Betreiben Sie die Hauptwebsite der Universität und die Fakultäten unter Drupal Multisite, und nutzen Sie WordPress für Studierendenvereine, Event-Microsites und kleine Werbeprojekte. Dieses Modell bietet sowohl für große als auch für zukunftsorientierte Universitäten eine praktische Balance.
In der Türkei wird die Drupal-basierte digitale Infrastruktur etablierter Einrichtungen — der Universität Sabancı, METU, der TED-Universität, der Yıldız Technical University, der Yeditepe-Universität, der Acıbadem-Universität, der Medipol-Universität, der Özyeğin-Universität, der Kadir-Has-Universität, der Işık-Universität und der İstinye-Universität — vom Drupal4edu-Team bei Drupart entwickelt. Diese Beispiele haben gemeinsam, dass sie die meisten der oben unter „Wählen Sie Drupal" genannten Kriterien erfüllen. Dasselbe Muster zeigt sich weltweit, mit geschäftskritischen Drupal-Websites in Oxford, Harvard und bei der NASA — sowie, wie bereits erwähnt, auch im deutschsprachigen Raum an Hochschulen wie der Universität Heidelberg und der Ruhr-Universität Bochum.
Häufig gestellte Fragen für Universitäten
Ist WordPress für eine kleine Universität ausreichend?
In den meisten Fällen ja. Für eine kleine Universität, die in einer einzigen Sprache arbeitet, nicht mehr als 5–10 Subsites verwaltet und geringe Anforderungen an Unternehmensintegrationen hat, ist WordPress eine schnelle, kosteneffiziente und ausreichende Wahl. Wichtig ist, den Wachstumsplan im Voraus einzuschätzen: Wenn sich Ihre Fakultätswebsites in den nächsten drei Jahren vervielfachen oder neue Sprachen hinzukommen, werden Sie auf die Verwaltungsherausforderungen von WordPress im großen Maßstab stoßen.
Welches CMS erleichtert die Integration von SIS und LDAP/CAS?
Drupal. Dank jahrelanger, im akademischen Umfeld gesammelter Erfahrung existieren ausgereifte und aktiv gepflegte Module für die Integration von LDAP, CAS, SAML SSO und SIS. Diese Integrationen sind auch mit WordPress möglich; doch in groß angelegten akademischen Szenarien — etwa einem Bibliotheksportal, bei dem sich Tausende Nutzer über föderiertes SSO anmelden — ist das Ökosystem von Drupal spürbar ausgereifter und sicherer.
Ist WordPress Multisite für eine Universität ausreichend?
Es kommt auf das Szenario an. WordPress Multisite eignet sich für Einheiten-Websites, die eine gemeinsame Markenidentität und einen gemeinsamen Publikationsablauf teilen — Studierendenvereine, Event-Microsites oder Untereinheiten einer Fakultät sind gute Beispiele. Doch für Dutzende von Fakultäten und Einheiten mit unterschiedlichen Marken, unterschiedlichen Content-Strukturen und unabhängigen Redaktionsprozessen ist Drupal Multisite eine natürlichere Architektur. Die Verwaltung Dutzender unterschiedlich strukturierter Websites aus einer einzigen Codebasis ist eine historische Stärke von Drupal.
Wie lange dauert eine Migration von WordPress zu Drupal?
Ein großes universitäres Migrationsprojekt wird in der Regel über 6 bis 18 Monate geplant. Diese Zeit umfasst die Restrukturierung von Content, das URL-Mapping, den Wiederaufbau von Templates, die Integration von Unternehmenssystemen sowie umfangreiche Tests. Wie bereits erwähnt, hängt der Erfolg weit mehr von der Qualität der Umsetzung, der Content-Strategie und der Disziplin bei der laufenden Wartung ab als vom CMS-Logo. Die Zusammenarbeit mit der richtigen Agentur verkürzt sowohl die Migration als auch sichert sie die langfristige Nachhaltigkeit. Die technische Seite dieses Umzugs haben wir ausführlich in unserem Leitfaden zur Migration von WordPress zu Drupal behandelt.